Unternehmen in Österreich für weltweit größtes Investitionsprogramm gerüstet

Bislang nutzen nur wenige Firmen und Regierungen diese Chancen des langfristigen Investitions-Programms

 

Gastbeitrag von

Roland Schatz

 

Founder and CEO, UNGSII Foundation

Senior Advisor to the UN Director General

 



Jedes Jahr müssen 3 Billionen Euro weltweit investiert werden, um sowohl in Österreich, aber auch in Europa und weltweit die Agenda 2030 umzusetzen.

Bislang nutzen nur wenige Firmen und Regierungen diese Chancen des langfristigen Investitions-Programms.

Am 25.9.2015 haben der Österreichische Bundespräsident in Anwesenheit des derzeitigen Kanzlers gemeinsam mit den anderen 192 Staats- und Regierungschefs bei den Vereinten Nationen die Umsetzung der 17 sogenannten Sustainable Development Goals (die Agenda 2030) als wegweisend für alle Österreicher angenommen. Nach jahrelangen intensiven Verhandlungen unter starker Beteiligung der Experten wurden diese ehrgeizigen Ziele in konkrete 169 Einzel-Maßnahmen definiert. Österreich hatte damit vor allem für seine 111 Weltmarktführer den Zugang zum historisch größten Investitionsprogramms ermöglicht.

 

Gleichzeitig können natürlich auch andere Firmen, die mit ihren Produkten schon heute nachhaltige Lösungen für Wasser, Energie oder andere Bereiche des Klimaschutzes etc. von der Implementierung der SDGs profitieren und eventuell zu den nächsten Weltmarktführern in ihrer Branche heranwachsen.

 

Gemäß EY fehlt es nicht an den Finanzen, zur Umsetzung dieses Programmes. Nicht nur die Großen wie Weltbank oder HERMES legen mit ihren SDG-Fonds derzeit umfangreiche Finanzierungsinstrumente auf, um börsennotierten und nicht-börsennotierten ihr Wachstum zu finanzieren. Auch die Raiffeisen Bank International berichtet von der unerwarteten Doppelzeichnung ihres ersten Grün-Bonds, der innerhalb von 30 Minuten statt der 500 Millionen Euro mit einer Milliarde „überzeichnet“ war.

Eine erste Analyse der Selbst-Positionierung der größten Unternehmen in Österreich für den Österreichischen Rat für Nachhaltige Entwicklung ergab eine erste klare Zielsetzung: mit Produkten zur Erreichung des Klimaschutzes.

 

Damit sind die Firmen in Österreich bestens für die weltweite Nachfrage gerüstet.

 

Wien, Nov. 2018

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