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Zukunft durch Nachhaltigkeit - Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative

Das 10-jährige Bestehen der Raiffeisen Klimaschutz-Initiative (RKI) wurde zum Anlass genommen, eine strategische Weiterentwicklung zu forcieren. Aus RKI wird Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative.

Die Umsetzung nachhaltiger Projekte gewinnt zunehmend an Relevanz. 

 

Die Raiffeisenbank International ist mit ihrer Nachhaltigkeits-Initiative (RNI) seit 2016 Gründungsmitglied des Österreichischen Zentrums für Nachhaltigkeit und unterstützt die Aktivitäten des Kompetenz-Zentrums.

 

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Warum sich gerade Kleinunternehmen mit Nachhaltigkeit befassen müssen

Und warum es höchste Zeit ist, den Begriff "Nachhaltigkeit" klarer zu definieren. EMCA-Campus Dekanin Christa Zuberbühler im Gespräch zu Ihrem neuen Buch.

 

In „Nachhaltigkeit ist nicht Gerechtigkeit“  erklärt Prof. Christa Zuberbühler, Professorin für Economy, Sustainable Development und Mediation sowie Mitglied im Advisory Board des Österreichischen Zentrums für Nachhaltigkeit, warum es so wichtig ist, Begriffe genau zu definieren, wie man auch im Kleinen Nachhaltigkeit schaffen kann und warum die Beantwortung gesellschaftspolitischere Fragen nicht der Wirtschaft überlassen werden darf.

 

lesen Sie mehr im Interview mit Prof. Zuberbühler...


Auszeichnung für Kompetenz im Klimaschutz

Bundesminister Andrä Rupprechter zeichnet das Österreichische Zentrum für Nachhaltigkeit aus

 

Das "Österreichische Zentrum für Nachhaltigkeit" wurde am 22. Juni von Bundesminister Andrä Rupprechter für seine Kompetenz im Klimaschutz ausgezeichnet.

„Unternehmerischer Klimaschutz ist uns ein großen Anliegen, daher haben wir auch eine eigene Klimaschutz-Initiative, den "CO2-Circle for climate-friendly-business" in Leben gerufen, so Markus Bürger Vorsitzender des Vorstandes des Österreichischen Zentrums für Nachhaltigkeit.

 

Das Österreichische Zentrum für Nachhaltigkeit ist Partner der Klimaschutzinitiative "klima:aktiv" des BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft.

Als Partner arbeitet das Zentrum programmübergreifend mit klimaaktiv zusammen und rundet den Kreis der Expertinnen und Experten ab.

 

Über die Zusammenarbeit mit klima:aktiv trägt das erste Kompetenzzentrum für wirtschaftliche, ökologische und soziale Nachhaltigkeit in Österreich wesentlich zu Erreichung der österreichischen Klimaschutzziele bei.  

Mehr Infos zu unserer Klimaschutz-Initiative unter 

 

Fotogalerie von der Auszeichnungsveranstaltung


Österreichisches Zentrum für Nachhaltigkeit eröffnet erstes Landesbüro in Linz

Oberösterreichische Betriebe profitieren von Services, Wissenstransfer und Vernetzung

 

Am Montag den 22. Mai 2017 eröffnete das Österreichische Zentrum für Nachhaltigkeit sein erstes Landesbüro in Linz. Der neue Standort bündelt Kompetenzen in der Region, unterstützt heimische Betriebe und ist Ansprech-partner Nummer eins für oberöster-reichische Unternehmen in Sachen Nachhaltigkeit. Christine Weixelbaumer, die Leiterin des neuen Landesbüros, ist davon überzeugt, dass die gesamte Region vom intensivierten Austausch profitieren wird: „Das Kompetenzzentrum ist eine Drehscheibe für wirtschaftliche, ökologische und soziale Nachhaltigkeit. Diese Plattform lebt natürlich von persönlichen Kontakten, ob bei einem Round-Table oder beim Workshop, alle können sich austauschen und voneinander lernen. So wird Linz zum regionalen Knotenpunkt für Nachhaltigkeitsfragen.“Der Markt bevorzugt

 

Unternehmen mit glaubwürdiger Nachhaltigkeitsstrategie

Dr. Markus Bürger, Vorsitzender des Vorstandes des Österreichischen Zentrums für Nachhaltigkeit, betont, dass alle – Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt – von gelebter Nachhaltigkeit profitieren: „Der Markt wird jene Unternehmen bevorzugen, die ihre Nachhaltigkeitsstrategie glaubwürdig manifestieren, ganzheitlich managen und den Fokus auf das ‚Big Picture’ legen. Ökonomische, ökologische und soziale Exzellenz auf allen Ebenen des nachhaltigen Wirtschaftens muss dabei der Anspruch sein.“ Strategisch geplant und professionell umgesetzt, stärkt betriebliche Nachhaltigkeit das Vertrauen der Kunden und die Glaubwürdigkeit des Unternehmens. Somit ist Nachhaltigkeit ein wesentlicher Bestandteil des langfristigen, wirtschaftlichen Erfolgs.

 

Eröffnungsveranstaltung mit zahlreichen Vertretern aus Politik und Wirtschaft

Begrüßt wurden die Gäste der Eröffnungsveranstaltung von Christine Weixelbaumer, Geschäftsführerin der Projektagentur Weixelbaumer. Moderator Ulli Jelinek stellte die Verbindung zum Thema Nachhaltigkeit mit den Vertretern der Politik und Wirtschaft her. In Vertretung des Linzer Bürgermeisters MMag. Klaus Luger, bedankte sich Claudia Hahn für die Initiative, dieses Thema in Linz voranzutreiben. Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Dr. Michael Strugl betonte in seiner Rede die wichtige Ergänzung der nachhaltigen Ausrichtung im wichtigsten Wirtschaftsraum Österreichs. Anschließend wurde das Österreichisches Zentrum für Nachhaltigkeit durch Dr. Markus Bürger kurz vorgestellt. Der Verein bietet alle diesbezüglichen

Kompetenzen unter einem Dach an. Ein spannender Vortrag von Professor Matthias Beck rundete den Abend ab. Beck ist außerordentlicher Universitäts-Professor an der

Universität Wien, Mediziner, Theologe, Philosoph, Priester und Mitglied der öster-reich­ischen Bioethik­kommission beim Bundeskanzleramt. Sein Vortrag zu den Werten Europas und deren Bedeutung für eine nachhaltige, globalisierte Gesellschaft setzte einen spannenden Impuls für alle Anwesenden.

 

Unter den Anwesenden waren: Bischof Dr. Manfred Scheuer,

Claudia Hahn (in Vertretung des Linzer Bürgermeisters MMag. Klaus Luger), Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Dr. Michael Strugl, Manfred Ehrlinger, Energie AG Oberösterreich, Maximilian Pointner, Allgemeine Sparkasse Oberösterreich, Hartmut Staltner, Bank Austria Oberösterreich, Josef Penzenstadler, Bankhaus Spängler, Mag. Christoph Wurm, VKB Bank AG, Mag. Maria

Reitter, Caritas, Dekanin Prof. PhDr.Dr.Dr.Dr. Christa Zuberbühler, emca-campus, Mag. Peter Humer und Mag. Verena Trenkwalder, KPMG, Dr. Doris Regele, Make-A-Wish Foundation® Österreich, Maximilian Schachinger und Petra-Maria Wiltschko, Schachinger Logistik Holding GmbH, Jürgen H. Gangoly, The Skills Group, Karin Keplinger, voestalpine AG, Dr. Johann Punz und Mag. Christina Reichl, WKOÖ, Mag. Christoph Königslehner und DI Inge Hiebl, Hali Büromöbel und Mag. Silvio Kirchmair, Umdasch Shopfitting Group, Heinz Sares, Zukunftswerk, Elisabeth Forstreiter, Forstreiter Consulting, Michael Bauer-Leeb, Weitsicht - Büro für zukunftsfähige Wirtschaft.

 

Von individuellem Coaching bis Networking: Leistungen und Angebote für Unternehmen

Das Österreichische Zentrum für Nachhaltigkeit bündelt interdisziplinäres Expertenwissen und gibt dieses in Form von Trainings, Workshops, Best Practice-Beispielen, Analysen, Beratung und Coachings an Partner und Mitglieder weiter. Interessierte Unternehmen können sich einem Nachhaltigkeits-Check unterziehen, um ihr individuelles Nachhaltigkeitsprofil zu ermitteln oder beispielsweise die Auswirkungen ihres Geschäftsmodells auf den jeweiligen Wirtschaftsstandort analysieren lassen. Anschließend werden die Betriebe bei der Erstellung und Implementierung ihrer Nachhaltigkeitsstrategie umfassend unterstützt.

 

Als Think Tank und Drehscheibe für wirtschaftliche, ökologische und soziale Nachhaltigkeit verbindet das Zentrum nationale und internationale Experten aus unterschiedlichen Disziplinen, Entscheidungsträger, Unternehmen, Institutionen und Politik. Mitglieder und Partner des Zentrums nutzen dieses Netzwerk mit branchenübergreifenden Kontakten und profitieren vom aktiven Erfahrungs-austausch. Interessierte Unternehmen, Institutionen, Expertinnen und Experten sind eingeladen, Wirtschaftspartner oder Mitglied zu werden und an den Aktivitäten und Projekten des Österreichischen Zentrums für Nachhaltigkeit teilzunehmen.

 

Bildgalerie

Bildcredit: Projektagentur Weixelbaumer


PRVA kooperiert mit dem Österreichischen Zentrum für Nachhaltigkeit

Experten und Unternehmen profitieren von Vernetzung von Kommunikation und Nachhaltigkeit

 

Wien, 10. Mai 2017 – Der Public Relations Verband Austria (PRVA) und das Österreichische Zentrum für Nachhaltigkeit bündeln ihr Expertenwissen durch die gegenseitige Mitgliedschaft. Mitglieder beider Verbände profitieren von Workshops,

Vernetzungstreffen und Weiterbildungsangeboten. Eine erste gemeinsame

Veranstaltung wird am 29. Mai 2017 unter dem Titel „Nachhaltig(keit)

kommunizieren – Kooperation und Spannungsfelder zwischen Corporate Social

Responsibility (CSR) und Unternehmenskommunikation“ stattfinden.

Nachhaltigkeits- und PR-Experten sowie Unternehmensvertreter sind herzlich zur

Teilnahme eingeladen. Weitere Informationen und Anmeldung auf der PRVA-Website.

 

Klimaerwärmung, steigende Ansprüche von Konsumenten und neue gesetzliche Rahmenbedingungen erfordern nachhaltiges Denken und Handeln in allen Unternehmensbereichen. In vielen heimischen Betrieben und Organisationen wirft das Thema Nachhaltigkeit offene Fragen auf. Ungeklärt ist häufig etwa nicht nur, wie betriebliche Nachhaltigkeit verankert werden soll, sondern auch wo: Kompetenzen un Verantwortung sind zwischen Kommunikationsabteilungen, Nachhaltigkeitsverant-wortlichen und externen Beratern verteilt. Mit der Kooperation zwischen dem PRVA und dem “Österreichisches Zentrum für Nachhaltigkeit“ werden neue Strukturen und Chancen aufgezeigt bzw. Best-Practice-Beispiele präsentiert.

 

Professionelle Kommunikation von betrieblicher Nachhaltigkeit stärkt Glaubwürdigkeit Nachhaltigkeitsstrategie ist mehr als die Summe der einzelnen Maßnahmen: Philanthropische Einzelmaßnahmen können zwar Teil einer Nachhaltigkeitsstrategie sein, dürfen diese aber nicht ersetzen. Ohne strategische Planung und die professionelle Integration entsprechender Kommunikations-maßnahmen kann die Außenwahrnehmung und Reputation eines Unternehmens sogar ernsthaften Schaden nehmen. Jürgen H. Gangoly, Leiter des Instituts Strategy & Communications am Österreichischen Zentrum für Nachhaltigkeit, erklärt: „Spendet ein Unternehmen öffentlichkeitswirksam für grüne Projekte, ohne intern Nachhaltigkeit im Kerngeschäft strategisch verankert zu haben, entsteht hier eine Diskrepanz von Sagen und Tun. In den Augen der Konsumentinnen und Konsumenten wird dieses Unternehmen unglaubwürdig, man spricht dann auch von sogenanntem Greenwashing.“ Umgekehrt stärkt betriebliche Nachhaltigkeit das Vertrauen der Kunden und die Glaubwürdigkeit des Unternehmens, wenn strategisch geplant und professionell kommuniziert wird. Weiterbildung zum Themenschwerpunkt Nachhaltigkeit ist deshalb gefragt. „Zukünftig wird auf viele Kommunikationsabteilungen und PR-Treibende ein ordentliches Stück Arbeit zukommen. Umso wichtiger ist es, sich zu vernetzen und voneinander zu lernen“, sagt PRVA-Präsidentin Julia Wippersberg.

 

Nachhaltigkeit:

Herausforderung und Chance Unternehmen, die eine Nachhaltigkeitsstrategie umsetzen, übernehmen nicht nur Verantwortung gegenüber Mensch und Umwelt, sondern ziehen daraus auch betrieblichen Nutzen und langfristigen wirtschaftlichen Erfolg - beispielsweise beim Umgang mit Auflagen oder kritischen Fragen von Konsumenten und Mitarbeitern. Neue Ansprüche und Gegebenheiten, wie etwa das Nachhaltigkeits- und Diversitätsverbesserungsgesetz (NaDiVeG), das seit heuer heimische Großunternehmen zur nicht-finanziellen Berichterstattung verpflichtet, schaffen ungewohnte Situationen, aber auch Möglichkeiten. Betriebe, die bereits eine Nachhaltigkeitsstrategie verfolgen, sind hier klar im Vorteil. Sie können rasch auf Veränderungen eingehen, Trends aufgreifen und neue Maßnahmen entwickeln.

 

Über das Österreichische Zentrum für Nachhaltigkeit

Das Kompetenzzentrum für wirtschaftliche, ökologische und soziale Nachhaltigkeit bietet alle Nachhaltigkeitskompetenzen unter einem Dach. Es unterstützt und

berät Mitglieder und Unternehmen, vernetzt Führungskräfte, Experten,

Organisationen und Institutionen in Österreich und seinen Nachbarländern, um

gemeinsam Projekte im Bereich der Nachhaltigkeit und Lösungen für nachhaltiges

Wirtschaften im Sinne einer „Ökosozialen Marktwirtschaft“ zu erarbeiten und

umzusetzen. Weitere Informationen unter www.zentrum-nachhaltigkeit.at

 

Über den PRVA

Der Public Relations Verband Austria ist der unabhängige, auf Freiwilligkeit basierende Verband der Kommunikationsexpertinnen und -experten in Unternehmen, Agenturen und Organisationen. Als aktive Standesvertretung setzt der PRVA auf die

Professionalisierung des Berufsfeldes und dessen Weiterentwicklung. Die

Sicherstellung eines hohen Qualitätsstandards wird durch ein breites Angebot an

Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, vielfach in Kooperation mit Bildungs-institutionen und Universitäten, gewährleistet. Als Impulsgeber der

Branche deklariert der PRVA hohe ethische Standards, pflegt internationale

Beziehungen und fördert Vernetzung, Informations- und Meinungsaustausch der

Kollegenschaft. Weitere Informationen unter www.prva.at


Globalisierungsexperte Prof. Radermacher über Nachhaltigkeit

Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. F. J. Radermacher, 

  • Globalisierungsexperte
  • Professor an der Universität Ulm, Institut für Datenbanken und Künstliche Intelligenz
  • Leiter des Forschungsinstituts für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung (FAW/n)
  • Mitgründer der Global Marshall Plan Initiative
  • Mitglied des Club of Rome

 

Nachhaltigkeit ist die zentrale Herausforderung für die Menschheit. Ob das Ziel erreicht werden kann, ist alles andere als gesichert. Es geht um ökonomische, soziale, kulturelle und ökologische Aspekte des Lebens in nationaler und internationaler Perspektive und aus inter- wie intragenerationeller Sicht. Ein Schlüssel für eine Erreichung von Nachhaltigkeit ist die weltweite Durchsetzung einer Ökosozialen Marktwirtschaft, einer „green and inclusive economy“.

 

Soll eine globale Ökosoziale Marktwirtschaft realisiert werden, müssen Umwelt- und Ressourcenschutz weltweit durchgesetzt werden: für alle Wertschöpfungsprozesse in den Bereichen Arbeit, Freizeit und Urlaub, für alle Weltgemeingüter, für die Meere ebenso wie für die Arktis und die Antarktis, für die großen Flüsse und die Wasserreservoirs, für Energie, Klima, den Landwirtschaftssektor, den Umgang mit seltenen Metallen etc. Ein nachhaltiger Umgang mit knappen Ressourcen muss gelingen, und zwar verknüpft mit konsequentem Umweltschutz, weltweit.

 

Die Erde ist zu hüten wie ein Schatz. Die Natur hat Eigenrechte über die Nutzenerwägungen des Menschen hinaus. Die Welt muss der jeweils nächsten Generation mindestens in dem Maße intakt übergeben werden, wie sie übernommen wurde. Konsequenter Umwelt- und Ressourcenschutz steht an erster Stelle zusammen mit sozialer Balance und kulturellem Miteinander, erst danach kommt das Wachstum – aber kein Wachstum auf der Grundlage von „Plünderung“, sondern von mehr Intelligenz und friedlicher Kooperation.

 

Für all das brauchen wir eine bessere Ordnungspolitik in weltweiter Perspektive mit einer Weltinnenpolitik, mit der die Aufgaben den verschiedenen Ebenen angemessen zuzuordnen sind (weltweit, kontinental, national, regional, kommunal). Wir brauchen einen vernünftigen Gesellschaftsvertrag für diesen Globus.

 


PEOPLE FOR THE PLANET

Eine Initiative zum 50. Geburtstag von Mars Austria

 

> 25.000 Euro Unterstützung für Projekte mit gesellschaftlichem Nutzen
> Bis zu 5.000 Euro pro Projekt

 

Mars Austria feiert 50. Geburtstag mit einer Initiative zur Förderung von gemeinnützigen Projekten: „People for the Planet“ greift die Idee des gemeinsamen Nutzens für alle Beteiligten auf, die der Unternehmensphilosophie von Mars zugrunde liegt. Wer eine Idee für ein Projekt zur Lösung gesellschaftlicher Probleme hat, kann sie unter www.peoplefortheplanet.at einreichen. Eine unabhängige Fachjury wählt Ideen aus, die mit maximal € 5.000 pro Projekt unterstützt werden. Insgesamt stehen € 25.000 an Fördergeldern zur Verfügung.

 

Projekte können soziale, ökologische, ökonomische, technologische oder andere gesellschaftlich relevante Ziele haben – auch „Social-Business“-Projekte mit kommerzieller Komponente sind zulässig. - Einreichschluss ist der 15. Jänner 2017.

 

Alle Informationen zur Initiative und zur Einreichung unter www.peoplefortheplanet.at oder www.facebook.com/people4theplanet

 

„Das Österreichische Zentrum für Nachhaltigkeit ist Jury-Mitglied und unterstützt diese Initiative.“


1. Roundtable des Österreichischen Zentrums für Nachhaltigkeit

Führungskräfte und Expert/innen machen Programm

 

35 Mitglieder und Interessent/innen trafen sich erstmals am 16. November zu einem gemeinsamen Roundtable in der Wiener currycom Lounge. Im Rahmen eines interaktiven Workshops lernten sich Führungskräfte und Nachhaltigkeitsexpert/innen aus verschiedensten Branchen und Bundesländern kennen, tauschten Erfahrungen aus, erarbeiteten Projektideen und die Themenbereiche des Arbeitsprogramms 2017 des Österreichischen Zentrums für Nachhaltigkeit und seiner vier Fachinstitute. Gemeinsam mit den Expertenteams der Institute „Innovation & Green Business“, „Strategy & Communications“, „Leadership & Human Resources“ und „Civil Society & Cooperations“, wurden Vorschläge und Anregungen gesammelt, sowie aktuelle und zukünftige unternehmerische Herausforderungen diskutiert.  

„Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und das Feedback der Teilnehmer/innen hervorragend. Wir haben uns über das große Interesse und die vielen spannenden Beiträge unserer Mitglieder und Gäste sehr gefreut. Eine gemeinsame Ideenfindung sowie ein regelmäßiger Interessens- und Erfahrungsaustausch bilden die Basis für eine optimale und professionelle Betreuung unserer Mitglieder“,  so Markus Bürger, Vorsitzender des Österreichischen Zentrums für Nachhaltigkeit.

 

FOTOGALERIE 


Das "Österreichische Zentrum für Nachhaltigkeit" ist klimaneutral

Zum Ausgleich von CO2 -Emissionen hat das Zentrum in 2016 CO2 Emissionsrechte i.H.v. 100 Tonnen aus dem CER Wasserkraft-Klimaschutzprojekt "La Gloria" (Honduras) erhalten und stillgelegt

 

Projektbeschreibung:

La Gloria ist ein kleines Wasserkraftwerk am Fluss Bejucal im Norden der Republik Honduras in Mittelamerika. Das Wasserkraftwerk hat eine jährliche Kapazität von 35 GWh Strom. Da in Honduras Energie mehrheitlich auf der Basis fossiler Energieträger (überwiegend Erdöl) erzeugt wird, wird durch das Wasserkraftprojekt eine jährliche Einsparung an CO2-Emissionen in Höhe von 20.464 Tonnen erzielt. Insgesamt spart das Projekt über die 7-jährige Laufzeit von 2006 bis 2013 die Menge von 143.248 Tonnen an CO2-Emissionen ein.

 

Das La Gloria-Wasserkraftprojekt steht derzeit zur Rezertifizierung an, so dass die Laufzeit des Klimaschutzprojekts voraussichtlich um weitere 7 Jahre verlängert wird. 

 

Nutzen des Projekts für die nachhaltige Entwicklung der Region:

Die wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Vorteile des Projekts für die Region werden zusammenfassend wie folgt dargestellt:

  • Der geringere Einsatz fossiler Energieträger führt zu weniger Luftverschmutzung, was sich positiv auf die Gesundheit der lokalen Bevölkerung auswirkt und wodurch zugleich soziale und medizinische Folgekosten sinken.
  • Die Schaffung 30 neuer Arbeitsplätze (150 während der Bauzeit) führt zu einer Verminderung der Arbeitslosigkeit in der Region und zu einer Verbesserung der Lebensbedingungen vor Ort.
  • Die technische Ausbildung führt zum Transfer von Wissen und Können und bietet somit weitere Möglichkeiten zur Regionalentwicklung.
  • Die derzeitige Abhängigkeit des Landes Honduras von fossilen Brennstoffen wird reduziert, zugleich wird die Energiesicherheit und -suffizienz des Landes gestärkt.
  • Der in das regionale Stromnetz eingespeiste Strom verbessert die Stromversorgung der regionalen Bevölkerung und Industrie.
  • Die beteiligten Kommunen profitieren durch die Zahlung lokaler Steuern.
  • Das Projekt nutzt Wasserkraft zur Stromerzeugung, die andernfalls mittels fossiler Energieträger erfolgt wäre.
  • Dies reduziert den Ausstoß von Luftschadstoffen, einschließlich Treibhausgasemissionen, erheblich. 

Projektdokumentation der UNFCCC:

Die vollständige Projektdokumentation des La Gloria Wasserkraftprojekts finden Sie in der Datenbank der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC), nach deren Vorschriften das Projekt unter der Projektnummer HN154 zertifiziert ist.

 

www.zukunftswerk.org/co2-50380

 


Stefan Sengl - „Wachstumsstrategien“

Was Unternehmen von Pflanzen lernen können (erschienen im Czernin Verlag)

 

Managing Partner von Skills Group
(Skills Group ist Gründungsmitglied des Österreichischen Zentrums für Nachhaltigkeit)

 

Inhalt:

Die Marktführer unseres Planeten sind Pflanzen. Wieso müssen sich Manager also immer Tiere zum Vorbild nehmen? Pflanzen sind Meister darin, sich ihrer Umwelt anzupassen und von ihr zu lernen – und zwar mit Ruhe und Beharrlichkeit. Und das sind – allen Empfehlungen für ein raubtierkapitalistisches »Gesetz des Stärkeren« zum Trotz – immer noch mit die wichtigsten Schlüssel zum Erfolg. Pflanzen stellen rund 55 Prozent der Masse aller Lebewesen. Trotzdem werden Management-Strategien hauptsächlich im Vergleich mit der Tierwelt bestritten: Schildkröten, Mäuse, Wale, Spinnen, Pinguine usw. Einen sozialdarwinistischen Ansatz können dabei die wenigsten verleugnen.

 

Zum Autor:

  • Seit Mai 2014 Geschäftsführer von The Skills Group
  • 2010 Leiter der Kampagne zur Wiederwahl von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer
  • Seit 2006 Lektor am Universitätslehrgang "Public Communication" (vormals Universitätslehrgang für Öffentlichkeitsarbeit), Universität Wien
  • 2004 Leiter des Wahlbüros Dr. Heinz Fischer zur Bundespräsidentschaftswahl
  • 2000 Gründung der PR-Agentur The Skills Group durch Fusion von Skills in Public Relations mit der Agentur Short Cut Digital Media; Managing Partner von The Skills Group
  • 1997 Gründung von Short Cut Digital Media gemeinsam mit Jürgen H. Gangoly und Edward Strasser
  • 1997 Mitbegründer des Österreichischen Instituts für angewandte Telekommunikation (ÖIAT)
  • vor 1997 Freiberuflicher Grafiker
  • vor 1997 Politische Jugendarbeit in Wien und Salzburg

 

 

Für Mitglieder des Österreichischen Zentrums für Nachhaltigkeit (ÖZFN) gibt es das Buch zum vergünstigten Preis von Euro 14,00 (statt Euro 19,90)

Buchbestellungen für Mitglieder und Partner des ÖZFN unter office@zentrum-nachhaltigkeit.at

 


Pressegespräch vom 21. Juli 2016 mit Studienpräsentation des neu gegründeten Österreichischen Zentrums für Nachhaltigkeit

  • Studienpräsentation „Nachhaltigkeit in Österreich – Erwartungen, Informationsbedarf und Bedeutung für Bevölkerung, Wirtschaft und Politik“
  • Gründung und Vorstellung des „ Österreichischen Zentrums für Nachhaltigkeit“

v.l.n.r. Michael Bauer-Leeb, Elisabeth Forstreiter, Markus Bürger, Ruth Williams, Jürgen H. Gangoly

(Foto: APA)

v.l.n.r. Markus Bürger (Österreichisches Zentrum für Nachhaltigkeit), Ruth Williams (Caritas Österreich)

(Foto: APA)