statements / Stimmen zur Nachhaltigkeit


"Nach dem viel gefeierten Klimaabkommen von Paris 2015 mit seinem großen Committment der Nationen ist die Marschrichtung vollkommen klar: Die Dekarbonisierung der Wirtschaft wird kommen – sie muss kommen, wenn wir unsere natürlichen Lebensgrundlagen bewahren, die Ressourcen schonen und die globale Erderwärmung auf deutlich unter 2 Celsius begrenzen wollen. Die Art unseres Wirtschaftens und die Unternehmen als Akteure spielen hierbei eine zentrale Rolle. Im Klimaschutz liegen große wirtschaftliche Chancen. Immer mehr Unternehmen erkennen das und schließen sich der Allianz für den unternehmerischen Klimaschutz an. Sie wollen den aktuellen Modernisierungsprozess mit den richtigen Geschäftsmodellen, Produkten, Fertigungsprozessen und Investitionen gestalten, vorantreiben und nutzen. Dazu brauchen sie verlässliche politischen Rahmenbedingungen, Planbarkeit und Investitionssicherheit."

 

Sabine Nallinger, 

Vorständin der Stiftung 2° – Deutsche Unternehmer für Klimaschutz, Mitglied im Münchener Stadtrat für Bündnis 90/Die Grünen, Mitglied im Hauptausschuss des Deutschen Städtetags und im Verkehrs- und Wirtschaftsausschuss des Bayerischen Städtetags, 2014 Kandidatin für das Amt der Oberbürgermeisterin



"Nachhaltig wird unsere Welt dann sein, wenn ein robustes Gleichgewicht zwischen Ökonomie, 

Ökologie und sozialer Verantwortung herrscht." 

 

Dr. Franz Fischler, 

Vorsitzender der Raiffeisen Klimaschutz-Initiative, EU-Kommissar für Landwirtschaft, Entwicklung des ländlichen Raumes und Fischerei a.D., Präsident des Europäischen Forums Alpbach



"Nachhaltigkeit ist die zentrale Herausforderung für die Menschheit. Ein Schlüssel für eine Erreichung von Nachhaltigkeit ist die weltweite Durchsetzung einer Ökosozialen Marktwirtschaft,  einer „green and inclusive economy“.

 

Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. F. J. Radermacher, Globalisierungsexperte, Professor an der Universität Ulm, Institut für Datenbanken und Künstliche Intelligenz,

Leiter des Forschungsinstituts für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung (FAW/n), Mitgründer der Global Marshall Plan Initiative, Mitglied des Club of Rome



"Mit U-Bahn und Bim haben wir in Wien zwei umweltfreundliche und hoch effiziente Schienenverkehrsmittel im Einsatz. Rund 85 Prozent unserer Fahrgäste sind damit bereits komplett elektrisch unterwegs. Auch bei den Autobussen setzen wir auf Innovation und Nachhaltigkeit. Mit einem weltweit einzigartigen Ladesystem werden zwei Linien bereits komplett elektrisch betrieben. Jetzt gehen wir in die Verlängerung und sind bald die erste europäische Stadt, die E-Busse in Normalgröße im Linienbetrieb einsetzt."

 

Dipl.-Ing. Günter Steinbauer,

Geschäftsführer Wiener Linien



„Unsere gemeinsame Welt steht vor einer Vielzahl an ökologischen und sozialen Herausforderungen. Nur durch die Kooperation von Sektor-übergreifenden Akteuren, wie Regierungen, Wirtschaftstreibenden oder der Zivilgesellschaft, wird es gelingen, die nachhaltigen UN-Entwicklungsziele zu erreichen, um unsere Welt für jetzige und folgende Generationen lebenswert zu belassen und das soziale Ungleichgewicht wirksam zu bekämpfen.“ 

 

DDr. Michael Landau,

Präsident Caritas Österreich



„Nachhaltigkeit ist die komplexeste Aufgabe, der sich die Menschheit jemals zu stellen hatte. Sie ist nur in interdisziplinärer offener Zusammenarbeit zu bewältigen und muss auf einem kritischen, säkularen Ethikdiskurs aufbauen. Mediation kann dazu beitragen, eine neue Qualität der Diskurskultur zu entwickeln, um diese gemeinsame Aufgabe voranzutreiben.“

 

Prof. PhDr.Dr.Dr.Dr. Christa Zuberbühler,

Professur für Economy, Sustainable Development, Mediation

Dekanin des emca-campus des Universitätenverbunds in Leobersdorf, Mitglied im Wissenschaftsbeirat, Österreichisches Zentrum für Nachhaltigkeit